Montag, 28. September 2015

Geheimagenten-Party!

Zugegeben: die Antwort überraschte mich. Ich fragte das kurze pungieng-Kind, wie er sich seine Geburtstagparty vorstelle. Und die Antwort war: wie bei Geheimagenten!!!

Okay okay okay. Ich fand's ziemlich cool - aber als meine Überlegungen ans Essen gingen, verzweifelte ich fast. Aber der Reihe nach. 

Wie sieht eine adäquate Einladung für Geheimagenten aus? Eine Akte muss es  sein - ganz klar. Und weil Geheimagenten für Behörden arbeiten, kam die natürlich ganz behörden-like in einem Hauspost-Umschlag *lach*
Und was ist nun in den Akten? Einzelne Zettel mit den wichtigsten Informationen - manche mit Kaffeeflecken, aber dafür ordentlich mit Heftklammern fixiert. Behörden-Style eben. :-)
Nachdem die Einladungen verteilt, die Zusagen eingetroffen und die Tage endlich gezählt waren, war der große Tag endlich da: PARTY-ALARM!
Auf meinem Lieblingsideenspeicher pinterest entdeckte ich viele Dinge, die ich mir gut vorstellen konnte, u.a. auch den Geheimagenten, der sich aus den Ballons abseilt. Eine entsprechende Vorlage, um ihn einfach auszudrucken und zu vergrößern, fand ich nicht, sodass ich mich einen Abend lang hinstellte und ihn einfach malte. Und -zack!- hangelte sich auch hier über dem Sweet Table ein Agent aus Ballons:
Die Lupe ist der Kuchen, links daneben noch kleinere Kuchenstückchen, falls Kindern die Lupe zu suspekt ist. Rechts neben der Lupe standen noch "Vitamine für Agenten", bei denen sich die Kinder auch überraschend oft bedienten. Obst statt zusätzlicher Süßigkeiten - das wird beim nächsten Mal wieder so sein. 
Auch die Getränke waren auf die Agenten-Party gepimpt: Agenten-Getränk und Wahrheits-Serum. Wobei letzteres gar nicht angerührt wurde. Komisch :-)
  Nach der ersten Stärkung begann die Agenten-Prüfung. Gleich zu Beginn haben wir erstmal Fingerabdrücke von allen genommen, die jeder für sich mitbekam. Das war schon Gaudi. Und dann - na klar: das Laser-Labyrinth war aufgebaut - und gleich die erste Station draußen. Aufgabe: hindurch gelangen ohne gelasert zu werden. Nach anfänglicher Skepsis zweier Agenten muss ich am Ende feststellen: läuft richtig gut! Wieder und wieder wurde ausprobiert, wie man vielleicht NOCH besser durch die Laserstrahlen kommt - oder daran vorbei. ;-)
Die erste Aufgabe lebte von Bewegung und Geschick - beim nächsten war Fingerspitzengefühl gefragt. Der "Handscanner" - mal anders verstanden. Nicht die Hand wurde gescannt, sondern die Hände mussten Gegenstände "scannen" und erkennen, was in der "Black Box" lag. Natürlich waren Dinge darin, die Agenten benötigen.
Auch wenn auf dem Bild das Fernglas noch nicht markiert ist: das Kind hat dieses noch erfühlt und markiert - also alles richtig gemacht. 
Als Agent muss man natürlich auch manchmal mit gefährlichen Dingen hantieren, z.B. Bomben. Uiuiui! Hört sich ganz schön gefährlich an. Ist aber nicht mehr als das Spiel mit der "heißen Kartoffel": schnell weitergeben, bevor (hier:) die Bombe explodiert - oder einfach die Eieruhr klingelt.
Die "Bombe" ist einfach aus drei rot angepinselten Küchenpapier-Rollen mit Paketklebeband umwickelt, zwei weiße Kabel hingen raus - und die Eieruhr war mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Die Kinder hatten ihren Spaß und wollten nochmal und nochmal und nochmal spielen. Dabei fiel die Uhr ein paarmal herunter. Die sollte irgendwie anders und besser befestigt werden. Aber grundsätzlich: giggelnde Kinder.
Und nachdem die Nachwuchs-Agenten gezeigt haben, dass sie einigermaßen vorsichtig mit Bomben umgehen können, durften sie im nächsten Schritt welche zerstören. Denn eine der vielen Bomben enthielt eine geheime Nachricht...
Das dauerte länger als erwartet. Meine große "Angst", dass gleich der erste oder dritte Ballon der richtige war, bestätigte sich zum Glück nicht. Aber es dauerte tatsächlich so lange, dass die Motivation nachließ - und die Freude groß war, als die Nachricht gefunden wurde. Sie besagte, dass alle ihre Agenten-Prüfung bestanden hatten! 
In einer letzten Aktion durften die Kinder Phantombilder anfertigen. Jeder bekam ein hautfarbenes Oval, das mit verschiedensten Dingen bestückt werden konnte: Bärte, verschiedene Arten von Augen, Brillen, Haare, Hüte,... Ich hätte nicht gedacht, wieviel Spaß die Kinder dabei hatten. Obwohl nur Jungs anwesend waren und es um "Basteln" ging (und das große pungieng-Kind anfangs motzte) wollten ALLE noch ein zweites Bild machen, was wir jedoch nicht schafften. Aber das hat richtig Spaß gemacht. Hier zwei Beispiele von Bildern:
Geschafft haben wir deswegen nicht mehr, weil es dann Abendessen gab - und der schöne Tag damit schon vorbei war. Während der Erstellung der Phantombilder konnte ich die Agenten-Ausweise vorbereiten, von dem jedes Kind seinen mitnehmen konnte. Für ein passendes Bild erhielt jedes Kind eine selbstgebastelte Brille, die auch mit nach Hause genommen werden konnte. Hier hab ich die Brille mal probegetragen:

Fazit: Die Party hat richtig Spaß gemacht. Beim Essen war ich reichlich unkreativ und blieb bei Lachgesichtern und Hackbällchen (wobei hier das Thema "Bömbchen" wieder aufgegriffen wurde) bzw. Falafel.
Das war's aus dem Hause pungieng - oder aus dem:
Bei Fragen zur Party: einfach fragen.

Bis bald!

1 Kommentar:

  1. Sehr cool, da haste aber richtig viel auf die Beine gestellt und an alles gedacht 👍

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