Montag, 28. September 2015

Geheimagenten-Party!

Zugegeben: die Antwort überraschte mich. Ich fragte das kurze pungieng-Kind, wie er sich seine Geburtstagparty vorstelle. Und die Antwort war: wie bei Geheimagenten!!!

Okay okay okay. Ich fand's ziemlich cool - aber als meine Überlegungen ans Essen gingen, verzweifelte ich fast. Aber der Reihe nach. 

Wie sieht eine adäquate Einladung für Geheimagenten aus? Eine Akte muss es  sein - ganz klar. Und weil Geheimagenten für Behörden arbeiten, kam die natürlich ganz behörden-like in einem Hauspost-Umschlag *lach*
Und was ist nun in den Akten? Einzelne Zettel mit den wichtigsten Informationen - manche mit Kaffeeflecken, aber dafür ordentlich mit Heftklammern fixiert. Behörden-Style eben. :-)
Nachdem die Einladungen verteilt, die Zusagen eingetroffen und die Tage endlich gezählt waren, war der große Tag endlich da: PARTY-ALARM!
Auf meinem Lieblingsideenspeicher pinterest entdeckte ich viele Dinge, die ich mir gut vorstellen konnte, u.a. auch den Geheimagenten, der sich aus den Ballons abseilt. Eine entsprechende Vorlage, um ihn einfach auszudrucken und zu vergrößern, fand ich nicht, sodass ich mich einen Abend lang hinstellte und ihn einfach malte. Und -zack!- hangelte sich auch hier über dem Sweet Table ein Agent aus Ballons:
Die Lupe ist der Kuchen, links daneben noch kleinere Kuchenstückchen, falls Kindern die Lupe zu suspekt ist. Rechts neben der Lupe standen noch "Vitamine für Agenten", bei denen sich die Kinder auch überraschend oft bedienten. Obst statt zusätzlicher Süßigkeiten - das wird beim nächsten Mal wieder so sein. 
Auch die Getränke waren auf die Agenten-Party gepimpt: Agenten-Getränk und Wahrheits-Serum. Wobei letzteres gar nicht angerührt wurde. Komisch :-)
  Nach der ersten Stärkung begann die Agenten-Prüfung. Gleich zu Beginn haben wir erstmal Fingerabdrücke von allen genommen, die jeder für sich mitbekam. Das war schon Gaudi. Und dann - na klar: das Laser-Labyrinth war aufgebaut - und gleich die erste Station draußen. Aufgabe: hindurch gelangen ohne gelasert zu werden. Nach anfänglicher Skepsis zweier Agenten muss ich am Ende feststellen: läuft richtig gut! Wieder und wieder wurde ausprobiert, wie man vielleicht NOCH besser durch die Laserstrahlen kommt - oder daran vorbei. ;-)
Die erste Aufgabe lebte von Bewegung und Geschick - beim nächsten war Fingerspitzengefühl gefragt. Der "Handscanner" - mal anders verstanden. Nicht die Hand wurde gescannt, sondern die Hände mussten Gegenstände "scannen" und erkennen, was in der "Black Box" lag. Natürlich waren Dinge darin, die Agenten benötigen.
Auch wenn auf dem Bild das Fernglas noch nicht markiert ist: das Kind hat dieses noch erfühlt und markiert - also alles richtig gemacht. 
Als Agent muss man natürlich auch manchmal mit gefährlichen Dingen hantieren, z.B. Bomben. Uiuiui! Hört sich ganz schön gefährlich an. Ist aber nicht mehr als das Spiel mit der "heißen Kartoffel": schnell weitergeben, bevor (hier:) die Bombe explodiert - oder einfach die Eieruhr klingelt.
Die "Bombe" ist einfach aus drei rot angepinselten Küchenpapier-Rollen mit Paketklebeband umwickelt, zwei weiße Kabel hingen raus - und die Eieruhr war mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Die Kinder hatten ihren Spaß und wollten nochmal und nochmal und nochmal spielen. Dabei fiel die Uhr ein paarmal herunter. Die sollte irgendwie anders und besser befestigt werden. Aber grundsätzlich: giggelnde Kinder.
Und nachdem die Nachwuchs-Agenten gezeigt haben, dass sie einigermaßen vorsichtig mit Bomben umgehen können, durften sie im nächsten Schritt welche zerstören. Denn eine der vielen Bomben enthielt eine geheime Nachricht...
Das dauerte länger als erwartet. Meine große "Angst", dass gleich der erste oder dritte Ballon der richtige war, bestätigte sich zum Glück nicht. Aber es dauerte tatsächlich so lange, dass die Motivation nachließ - und die Freude groß war, als die Nachricht gefunden wurde. Sie besagte, dass alle ihre Agenten-Prüfung bestanden hatten! 
In einer letzten Aktion durften die Kinder Phantombilder anfertigen. Jeder bekam ein hautfarbenes Oval, das mit verschiedensten Dingen bestückt werden konnte: Bärte, verschiedene Arten von Augen, Brillen, Haare, Hüte,... Ich hätte nicht gedacht, wieviel Spaß die Kinder dabei hatten. Obwohl nur Jungs anwesend waren und es um "Basteln" ging (und das große pungieng-Kind anfangs motzte) wollten ALLE noch ein zweites Bild machen, was wir jedoch nicht schafften. Aber das hat richtig Spaß gemacht. Hier zwei Beispiele von Bildern:
Geschafft haben wir deswegen nicht mehr, weil es dann Abendessen gab - und der schöne Tag damit schon vorbei war. Während der Erstellung der Phantombilder konnte ich die Agenten-Ausweise vorbereiten, von dem jedes Kind seinen mitnehmen konnte. Für ein passendes Bild erhielt jedes Kind eine selbstgebastelte Brille, die auch mit nach Hause genommen werden konnte. Hier hab ich die Brille mal probegetragen:

Fazit: Die Party hat richtig Spaß gemacht. Beim Essen war ich reichlich unkreativ und blieb bei Lachgesichtern und Hackbällchen (wobei hier das Thema "Bömbchen" wieder aufgegriffen wurde) bzw. Falafel.
Das war's aus dem Hause pungieng - oder aus dem:
Bei Fragen zur Party: einfach fragen.

Bis bald!

Montag, 21. September 2015

High 5 - der 5. Geburtstag des "kurzen" pungieng-Kindes

...abklatschen geht immer - und Du machst das immer mit einem Grinsen im Gesicht.


Mit


...bist Du 1,19 m groß.

...wiegst Du (mit gefühlten 20 Mini-Muffins im Bauch) 23,5 kg.



...freust Du Dich am Abend vorher am meisten auf die Wimpelkette zum Geburtstag, und grundsätzlich dann doch auf GESCHENKE!

...wünschst Du Dir … ach, einfach ALLES. Was insofern ganz praktisch ist, weil Du wirklich glücklich bist über jedes Geschenk, das Du auspackst.

...addierst und subtrahierst Du sehr sicher im Zahlenraum bis 10.

...hast Du Deine ersten Worte schon allein gelesen. *huch*

...bist Du auf dem besten Weg, Apnoe-Taucher zu werden (mir zerreißt es jedes Mal die Lungen, wenn ich daran denke, wie lange Du tauchst) :-)

...nehmen wir das Seepferdchen in Angriff.

...freust Du Dich auf die Schule.

...lispelst Du noch immer das zuckersüßeste Lispeln.

...bin ich immer wieder überrascht, welche weisen Worte aus Deinem Mund kommen („Wenn man schläft, dann wird man groß; wenn man Geburtstag hat, wird man alt.“) und wie schön sie klingen.

...bringst Du mit einem Lächeln oder eher Giggeln alle zum Schmelzen.

...bist Du ein Schlitzohr beim Monopoly-Zocken – oder eher Glückspilz?


Ach, Kurzer (naja, nicht wirklich, oder?), jeden Tag bringst Du uns zum Strahlen, und wir sind stolz auf Dich, was Du alles kannst, versuchst und einfach machst. In diesem 5. Lebensjahr wird für Dich die Schule beginnen und wir sehen schon jetzt, wie sehr Du Dich darauf freust – sicher auch, weil Du mit dem großen Bruder zur Schule laufen darfst. Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes und lustiges Lebensjahr mit Dir. Bleib der Frechdachs, der Du bist. Das passt einfach :-)

Mittwoch, 16. September 2015

12 von 12 {September 2015}

Ich nehme Caros Ausspruch zu ihren 12 von 12 mal mit: lieber spät als nie :-)

Auf dem Fußballplatz kam bei mir die Erkenntnis: heute ist der 12.! Deswegen gleich mal ein Bild gemacht - hier begann unser Tag. Anfangs war es noch neblig, aber mit der Toranzahl unserer Jungs strahlte auch die Sonne immer mehr.
Mein Großer war nach einer ganz besonderen Aktion wirklich wach: er hat einen Ball sehr effizient mit der Nase gestopt. Hui! Aber er ist ein ganz großer Kämpfer: nach ein paar Tränen, aufmunternden Worten und der Sicherheit, dass da kein Blut aus der Nase läuft, spielte er weiter.
Am meisten hatte ich mich auf unseren zweiten großen Punkt auf unserer to-do-Liste gefreut: Autos schauen! Der Weg dahin war so weit (zumindest offensichtlich für unsere Kinder), dass beide eingeschlafen sind. Der Kurze (noch schlafend)
und der Große (nicht mehr schlafend)
wollte nicht fotografiert werden - vorerst. Nachdem er die richtige Position gefunden hatte, SOLLTE ich dann sogar eines machen. Hier ist nochmal ganz deutlich, dass die Nase beim Fußball nichts abbekommen hatte ;-)
Wir mussten ein bisschen Quatsch machen, weil Herr pungieng mit dem Auto, das uns interessierte, ne ganze Zeit unterwegs war. Schöne Autos gab es da zu sehen...
und wir entschieden uns dann doch dazu, das Auto zu kaufen, was uns online ins Herz gesprungen war (okay, zumindest mir - Herr pungieng war beim Fahren überzeugt)
Auf meinen 16 Jahre "alten", super zuverlässigen Polo folgt ein 6jähriger Polo - und ich freu mich soooo sehr darauf, ihn zu fahren.
Wieder zuhause gab es erstmal Mittagessen. Herr pungieng bat mich, mal von einem Baguette zu probieren und wollte meine Meinung dazu. Leider ungenießbar - da war der Bäcker wohl richtig verliebt. Völlig versalzen.
Und das sind die Ausgangszutaten für eines der Lieblingsessen der Familie pungieng: Nudelsalat. Man sieht nicht, wo wir einkaufen, oder?
Nach dem Mittagessen hieß es dann: Mittagsschläfchen oder Spielen. Der Kurze bat mich wieder darum, ihm eine Wäschekiste ins Kinderzimmer zu stellen, damit seine play*obil-Fahrzeuge eine Garage haben. Scheint eher eine Raumstation geworden zu sein :-)
Nach meinem Mittagsschläfchen hab ich mal das örtliche Bad aufgesucht und bin meine Bahnen gezogen. Irgendwie war ich diesmal extrem langsam (zu viel "Treibholz"?). Aber so richtig auf die Uhr hab ich auch nicht geschaut.
Danach noch die Reste einkaufen, die wir so über's WE brauchen könnten.
Und durch Zufall entdeckt, dass Harry Potter läuft und damit den Tag ausklingen lassen.

Das war mein Samstag - der jetzt heute erst zusammengeschrieben werden konnte. Noch viel mehr seht Ihr bei Caro. Und vielleicht bis zum nächsten 12.



Samstag, 25. Juli 2015

Bequemhosen - in lang

Ja, obwohl wir Sommer haben, habe ich heute eine lange Hose genäht. Das soll nicht heißen, dass ich unzufrieden bin mit der Wetterlage, sondern dass mein kurzes Kind lieber bequeme lange Hosen trägt. In einem sozialen Netzwerk wurde Werbung gemacht für einen Schnitt, der zu Promo-Zwecken kostenfrei war. Na, dann hab ich mit Karl Knopf eben gegönnt. Er gefiel mir auf Anhieb sehr gut - vor allem die Knopfleisten fand ich lässig - und hoffte, dass es bei meinem Kurzen ähnlich aussehen würde.

Ich hatte als Grundstoff einen grauen Babycord vor meinem inneren Auge gesehen. Nach Inspektion meiner Stoffkisten änderte sich die Farbe von grau in braun. Hmmmm, mal einen passenden Jersey  für die Bündchen finden. War gar nicht so einfach, aber ein paar Dinos halfen mir raus aus meinem Dilemma. Knöpfe habe ich en masse - dachte ich, aber nicht 6 von einer Sorte. Okay, KamSnaps gehen ja auch.

Der Schnitt ist recht einfach gehalten. Zur bebilderten Nähanleitung kann ich nur sagen: super! Die ist verständlich und man findet sich leicht zurecht. So ist es auch kein Wunder, dass mein Kurzer seine neue Hose schon recht zügig anprobieren konnte - und sie auch einfach nicht mehr auszog.

Hier deswegen nur Bilder, die für sich sprechen.
mein kurzer Sohnemann vor seinem derzeitigen "place to be"
genau - er zeltet inhouse und "post" ein bissel für's Foto
Detailaufnahme des Hosenbeines (in einem mal ruhigen Moment)
 

Mein Ergebnis: toller Schnitt, schnell zu nähen - superbequem! Für Jungs und Mädchen geeignet. Toll!

Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 {Juli 2015}

Juhu! Ich bin wieder mit dabei - bei Caros Sammlung von 12 Fotos am 12. eines Monats. Mein 12 begann heute früh, quasi kurz vor 1 Uhr. Denn das Erste wiederholte das WM-Spiel von vor einem Jahr nochmals "in voller Länge" (so die Eigenwerbung des Senders). Also sah ich folgendes (etwas schräg, weil ich meinen Kopf ja auch etwas schräger hatte):
Kramer war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt, Gesundheitswünsche wurden gezwitschert. A propos "zwitschern", es gab mehrere Leute, die um diese Uhrzeit die deutsche Elf nochmal ordentlich gefeiert und alles wunderbar kommentiert haben :-)
Obwohl das Spiel nicht in voller Länge gezeigt wurde (die Pausen fehlten), war es irgendwann dann mal Zeit für mich, ins Bett zu gehen. Zugegeben, ich war schon etwas schockiert, als ich auf's Handy blickte und die Uhrzeit sah.
Keine 6 Stunden später war ich natürlich schon wieder aufgestanden, beim Bäcker gewesen und wir wollten draußen frühstücken, schließlich hatten wir sehr schönes "Küstenwetter", angenehm und windig. Während Herr pungieng und ich den Tisch deckten, fielen die ersten Tropfen.
Aber: wir hielten durch und unser Küstenwetter auch. Während des Frühstücks schaute dann doch noch die Sonne vorbei. Und auch danach war Gartenarbeit noch möglich. Herr pungieng reinigte die Fugen der Terrasse und das kurze Kind belüftete den Boden ;-) Oder wie seht Ihr das? *lach*
Da alle irgendwie beschäftigt waren (das ältere Kind war bei Nachbars spielen), setzte ich mich mal wieder auf's mein Fahrrädl. Genau - inhouse! 
Mit der richtigen Musik auf den Ohren macht das richtig Spaß. Bei mir war es heute (u.a.)
Geschont hab ich mich nicht, aber das Lachen bekommt man halt nicht so leicht aus meinem Gesicht.
Das anschließende Mittagessen sah übersichtlich aus - aber auch nur deshalb, weil wir mal wieder spät gefrühstückt hatten. 
Der Salat ist übrigens sehr erfrischend. Ich habe einfach Clarettis Melonen-Feta-Salat um Gurke ergänzt. Sehr lecker! 
Achso, und die Nachmittagsplanung stand ja auch schon seit längerem. Das ältere Kind hielt es auf einem Stückchen Papier fest, was denn der Tag noch so bringen sollte.
Süß, ne? Das mit der Groß- und Kleinschreibung lernen wir auch noch. *smile*
Und weil das Kino ja soooooo lange dauerte, mussten die armen Kinder auch noch bis zuhause warten bis sie was zu essen bekamen. Damit
waren die beiden aber wieder schnell besänftigt. Und insgeheim sind wir alle froh, dass wir heute nimmer raus müssen. Denn draußen sieht es ungemütlich aus.

Ich mache das Gegenteil von draußen: mache es mir auf dem Sofa gemütlich und klicke mich durch andere 12. Julis :-)

Bis demnächst! 






Donnerstag, 28. Mai 2015

...überraschend wenig snobby - erwartet handfest... {Teil2}

Als die Kinder vor dem langen Wochenende Mitte Mai hörten, dass wir wieder wegfahren, war die Vorfreude groß, denn sie wünschten sich "nach Bayern!!!" Umso größer die Enttäuschung, dass wir nach Sylt wollen. Der ältere pungieng-Sohn stellte gleich klar "Also, ich fahr nicht mit!" Bei der Erwähnung von "Meer" war zumindest der jüngere Sohn begeistert, die Meinung des älteren wackelte kurz, aber Sylt war weiterhin als "voll doof" einzustufen. Als er dann hörte, dass wir mit einer Fähre incl. dem Auto übersetzen würden, klang das für ihn nach Gaudi - also nach einer Sache, der man sich (natürlich NUR unter Protest) doch stellen könnte.

Als es dann soweit war, wurde er tatsächlich etwas still: die Fähre kam und wir fuhren mit dem Auto hinein. Das war dann wohl doch spannend. ;-) Während der Überfahrt gab's was zu essen, einen Ausflug auf's Sonnendeck (ohne Sonne) und seine Laune verbesserte sich schlagartig: er hatte richtig Bock auf Sylt. Nachdem wir dann unsere wunderschöne Ferienwohnung (Achtung - Werbung) bezogen hatten, wurde die Laune noch besser und mit Aussicht auf ein Eis war auch ein Spaziergang drin. Wir erkundeten List und am Folgetag gab es dann eine laaaaaaange Wanderung - vom Weststrand an den Ellenbogen und zurück an den Weststrand.

 
Die Laune meiner Kinder so:
Naja, nicht ganz so wild. Wir haben ja auch Strand-Picknick gemacht, die Kids konnten am Ellenbogen mal ganz für sich mit sicher 0,5 km Distanz zu den Eltern spielen und genossen das total. Wir haben sie nur gesehen, nicht gehört - aber was wir sahen, sah ganz harmonisch aus :-)

Die Wanderung hatte es sich für die Jungs wirklich in sich, sodass wir abends nur noch in die Alte Bootshalle gegangen sind, und nach dem Abendessen war der Tag dann echt zuende.

Dass es mich auch zu Samoa oder in die Sansibar ziehen würde, war ja auch klar. Plan für den nächsten Tag also: Auto irgendwo an einem Strandzugang abstellen und nach Süden zu laufen. Pläne sind super, planmäßige Umsetzungen noch besser. Und unplanmäßig läuft es so: es nieselt, wir stellen das Auto planungsentsprechend ab, laufen zum Strand und sind nach 5 min so durchnässt, dass wir wieder zum Auto gehen. Der Nieselregen kam dann im 90° Winkel und wurde etwas stärker. Also sind wir zum Samoa gefahren und haben da lecker gegessen. Hier fiel mir auch zum wiederholten Male auf, dass Kinder zum "guten Ton" gehören und nicht als Störung empfunden werden. TOPP!
Am späteren Nachmittag klarte es wieder auf, sodass wir nach dem Abendessen nochmal nach Kampen fuhren und da den Sonnenuntergang noch mitnahmen.
Schön schön schön war es auf Sylt - das erste Mal, aber sicher nicht das letzte Mal :-)

Was mich wirklich überraschte: Kinder sind überall gern gesehen, und Sylt zeigte sich uns stets bodenständig und nicht abgehoben oder snobby. 






Mittwoch, 27. Mai 2015

...überraschend wenig snobby - erwartet handfest... {Teil1}

Hui, jetzt war es lange ruhig hier. Aber: JETZT habe ich Zeit, ich habe Urlaub. Am Stück. Obwohl der Mai noch nicht ganz vorbei ist, geb ich Euch einen Einblick. Und er war sehr bewegt. Wie kam's dazu? 

Ursprünglich wollten Herr pungieng und ich mal ganz normal und ein bisschen langweilig Oster-Urlaub buchen. Wir hatten eine schöne Destination in der Schweiz gefunden - da machte uns die EZB einen Strich durch die Rechnung: alles wurde derart teuer, dass wir davon Abstand nahmen. Also kein Oster-Urlaub. Stattdessen ließen wir uns von den Feiertagen im Mai verführen und nutzten die Gelegenheit, die eigenen vier Wände zu verlassen und mal was neues zu wagen... und eben einfach wegzufahren. 

Das ältere pungieng-Kind fragte schon des öfteren, ob wir nicht mal nach München fahren könnten. Natürlich ist das fußballerisch motiviert. Aber: warum denn eigentlich nicht? Also hab ich den Telefonhörer in die Hand genommen, im LieblingsLowBudget-Hotel angerufen, ein Familienzimmer klar gemacht und schon stand das Gerüst für das erste Mai-Wochenende. Gefüllt haben wir das Gerüst -ganz im Interesse unterer Söhne- mit Fußball. Los ging's! Im schönen Sonnenschein fuhren wir los - München empfing uns mit Nieselregen, Platzregen, Landregen... Unser kleiner Stadtspaziergang war nass, aber schön.


Am zweiten Tag dann schlugen die Fußballerherzen höher: auf in die Allianz-Arena! Glänzende Kinderaugen, Dauergrinsen vor allem beim älteren Sohn - gefühlt waren wir den ganzen Tag im Stadion. 
Blick ins Stadion - und ganz ins Innere: die Idole meiner Söhne


Meine Meinung: Für den Besuch der Allianz-Arena sollte man einen kompletten Tag einplanen - und man wird überwältigt von enormen Dimensionen. In jeder Sekunde spürt man die Professionalität des Vereins, was den Aufenthalt natürlich noch angenehmer macht. Der Tag war wirklich überraschend gut, ich kann das wirklich weiterempfehlen. 

DAS war natülich der größte Part unseres Aufenthaltes - und ja auch der ursprüngliche Grund, weswegen wir nach München gefahren sind. Abends waren wir noch zünftig essen - am nächsten Tag hieß es ja Abschied nehmen. Aber vorher machten wir noch einen kleinen Spaziergang, zunächst sehr zum Ärgernis unserer Kinder, denn es regnete ja und spazieren gehen ist jetzt nicht deren Fav. Als wir dann jedoch an die Geschäftsstelle in der Säbener Straße kamen, sah das ganz anders aus. Da machte Regen dann gar nichts mehr aus, der ältere Sohn stand nahezu regungslos da und schaute sich ein Spiel der F-Jugend an (er selbst ist Jahrgang 2008), um festzustellen, dass die ja genauso spielen wie seine U8-Mannschaft auch.

Noch in München stellten die Jungs fest, dass sie gern länger bleiben würden. Unser Wochenende war aber zu Ende - und das nächste (lange) Wochenende schon irgendwie in Sicht.



Freitag, 13. März 2015

12 von 12 {März 2015}

...und das am Freitag, den 13. :-)

Caro von Draußen nur Kännchen sammelt jeden 12. des Monats 12 aussagekräftige Fotos, die diesen Tag beschreiben. Im März meldet sie sich aus der Schweiz, schaut mal bei ihr vorbei - wunderschöne Bilder und spannende Tagesabläufe!

Und hier ist meiner!

Der Tag begann wie so oft am Rechner, zwischendrin habe ich noch die Verbindung gecheckt, die ich am Abend nehmen wollte.

Während des Arbeitens hab immer wieder etwas gegen meine aktuelle Stimme getan - und FÜR meinen Hals. Und immer wenn ich von meinem Rechner auf den Tisch schaute, freute ich mich, dass auch Herr pungieng nun an einem neuen Esstisch interessiert ist - zwar aus anderen Motiven als ich, aber eeeeeeendlich sind wir da einer Meinung.

Auch reifte während des Arbeitens der Wunsch in mir, etwas zu backen und mal meine kleinen Gugl-Formen auszuprobieren. Also haben wir das dann auch ganz schnell mal gemacht, nachdem das kurze Kind zuhause war - ging ja wirklich ganz schnell! Und sehr zur Freude der Jungs mit blau-bunten Perlen verziert (der Große mag ja nur die blauen, in den anderen sind ja "Mädchenfarben" drin - noch ist der Kurze da entspannt).

Nun schnell die Förmchen wieder säubern und  die Einladungen für die Nach-Geburtstagsparty des großen Kindes sortieren. Huuuuuuuui, da wirft echt schon was seine Schatten voraus! Und das drei Tage nach dem Länderspiel, das einige der Kinder live sehen werden! Die sind dann wahrscheinlich motiviert bis in die Haarspitzen :-)


Kurz bevor wir dann auch das große Kind aus der Schule abholten, musste noch schnell die Fußballtasche gepackt werden. Stimmt, habt Ihr bei den letzten 12 von 12 auch schon gesehen :-) Diesmal nur andere Farben beim Dress. Und obwohl die Jungs beim letzten Spieltag krank im Bett lagen, gab's im Training noch eine Medaille, weil das Trainerteam honorieren wollte, dass die Kinder immer so regelmäßig ins Training kommen. Find ich mal ne ganz große Aktion!

So, und hier sollten nun Fotos aus dem Zug / Hotel kommen, aber meistens kommt es ja anders und dann auch noch als man denkt. Was war passiert? Mein Chef und ich telefonierten und dann meinte er: "Bitte fahre nicht, Du hörst Dich wirklich nicht gesund an!" Also beugte ich mich und blieb zuhause. Hier gab's dann Abendessen, und zum Tagesschluss nehm ich Euch mit in mein "Dampfbad", um meinen Hals weiter zu bessern ;-)

Das war mein 12. März 2015. Wenn ich ihn hätte aufsprechen müssen, hätte ich echt ein Problem gehabt. Und nun hoffe ich, dass ich bis zum 12. April wieder voll hergestellt bin.

Bis ganz bald wieder!