Samstag, 27. September 2014

Piraten AHOI!

Zum vierten Geburtstag gab's eine Piratenparty. Das war spannend! Schon im Vorfeld: wer wird eingeladen? Neue Kinder an diesem neuen Ort. Wer würde wohl kommen? Bereits die Einladung gab's im Piratendesign und in quietschbunten Umschlägen.

die Umschläge enthielten das überarbeitete Laxout: mit zentriertem Logo und Text
Und wie beim dritten Geburtstag kamen neben dem Bruder zwei Jungs und ein Mädchen - prima! Geplant waren Kaffeetrinken, Spielen, Schatzsuchen, Basteln und Abendessen. Am Tag zuvor holte ich den Kurzen vom KiGa ab: blaue Nase, verkratzte Nase, völlig blutverkrustete Nasenflügel. Und als ich dann hörte, was passiert war, hatte ich nur noch einen Plan: den Kurzen vor allem schützen, das die Party in Gefahr bringen könnte - mit besonderer Beachtung der Nase.

Und heute, kurz vor Partybeginn: Tränen, Blut, panisches Schreien - der große Sohn hat auf sehr unangenehme Weise den ersten oberen Schneidezahn verloren. Der wackelte zwar schon lang, aber die Art und Weise war schon heftig. Super Partystart! Entsprechend "unvorbereitet" (vom Kopf her) stand ich vor den Gästen und deren Eltern. Entgegen dem eigentlichen Plan und zum Neuordnen verbrachten wir die ersten 45 min auf dem Spielplatz, dann gab's endlich Kuchen.

Mal zum wesentlichen:
Fetzenflaggenkuchen, davor Schiffsvitamine, in den Flaschen Haifischblut und davor Inselmuffins
Danach ging' wieder raus - zur Schatzsuche. Das geht natürlich nicht ohne entsprechende Accessoires. Piratentuch und Augenklappe - das ist trivial. Seit Captain Jack Sparrow wissen wir alle, dass es klimpert, sobald ein Arm bewegt wird. Bei Kindergeburtstag-planen.de fand ich eine tolle Anleitung für ein Piraten-Armband - klang einfach und schnell. Und das Ergebnis sieht super aus!!!

am Oberam des Großen - und mal an meinem Handgelenk; trag ich jetzt öfter :-)
Gestärkt und adäquat bekleidet konnte es also losgehen. Die Suchrunde war klein, die Kiste dagegen riesig - aber nach einer Schatzkiste sah das nicht aus. Wie Schatzkisten denn wirklich aussehen, konnte jedes Kind selbst bestimmen und eine eigene schmücken.

Darin sammelten sich dann die kleinen Geschenke, die die Kinder wieder mit nach Hause nehmen durften. Unter anderem Stifte und bemalbare Magnete. Natürlich bekamen auch die eigenen Kinder solche Magnete.Und vor allem der Große hatte da ne Menge Spaß daran. :-)

Nach Goldtalern, Krakenwürstchen und Haifischblut zum Abendessen war die Party dann beendet. Und am Ende die Gewissheit: es war viiiiiel zu kurz.

Schön war's!


Sonntag, 21. September 2014

Geburtstag - der vierte...

... Dein vierter Geburtstag - und der der vierte in unerer Familie :-)

Mit

... bist Du 1,10 m groß.
... wiegst Du 20,3 kg.
... hast Du Dein erstes Fußballturnier bestritten (worauf wir sehr stolz sind!).
... hängst Du sehr an Deinem großen Bruder, dass es durchaus in Tränen endet, wenn Du Dich nicht mit ihm vorm Spiel aufwärmen kannst.
... würdest Du am liebsten mit Deinem großen Bruder zur Schule gehen.
... lernst Du dennoch, eigene Wege zu gehen - mit "eigenen" Freunden (sehr gut!)
... faszinieren Dich Zahlen.
... kannst Du (und das hat uns umgehauen) vierstellige Zahlen richtig lesen.
... zockst Du entsprechend gern Autokarten.
...amüsiere ich mich köstlich über Dein Gesicht im Schwimmbad - hättest Du keine Ohren, würdest Du im Kreis grinsen.
... baust Du wunderbare Spannungsbögen - und lässt uns mit den trockensten Pointen laut auflachen.
... hast Du das wunderbarste Lispeln, das ich kenne.
... hast Du Dein erstes Auto bekommen.
... bist Du noch lange nicht am Ende, Deine Umwelt zu verzaubern. Mach weiter so!

Du bist ein ein Sonnenschein - auch bei Fritz-Walter-Wetter :-) Du bist große Klasse und bereicherst unser Leben endlos.

Fritz-Walter-Wetter hatten wir heute Vormittag beim ersten Fußballturiner. Aber für einen Lautrer Jungen ist das ein KL-acks. Von 5 Spielen hast Du 3,5 mitgemacht - das find ich hervorragend, weil Du eigentlich gar keine Lust hattest.
Mannschaftsbesprechung vorm ersten Spiel - und zwischendrin: warten auf's nächste Spiel

Nachdem wir nach Hause zurückkehrten und uns erstmal aufwärmten und stärkten, wurde es auch ENDLICH mal Zeit für Dein Geschenk. Du machtest die Garage auf, da stand etwas, was unter einer Decke versteckt war...

ENT - DECKT!
Du hast einfach gar nichts gesagt, hast die Decke runtergezogen, bist "aufgestiegen" und aus der Garage gerast. Aber das Glück stand Dir ins Gesicht geschrieben. Es hat auch mehrere (Sonnenschein-reiche) Stunden gedauert bis Du wieder ins Haus gekommen bist. Geburtstagskuchen war das Lockmittel. :-) Hier hast Du auch konkret gesagt, was Du Dir wünschst: ein Fußballkuchen sollte es werden.

Fantakuchen - mit grünen CandyMelts, Zuckerschrift - easypeasy und große Wirkung :-)

Dieser hier war trotz schiefer Linien ganz nach Deinem Geschmack. Und danach? Na klar, wieder raus auf's Kettcar. Und so ging ein ganz entspannter 4. Geburtstag zu Ende.
Morgen nehmen wir noch Waffelbecherkuchen mit in den Kindergarten. Ein ganzes Blech davon haben wir gemacht.


Dienstag, 9. September 2014

This is my "place to be"

SCHNAPP - AT - MUNG!!!!

Oh mein Gott! Oh mein Gott! Oh mein Gott!!!!

Als ich durch die Tür ging, den Geruch wahrnahm und meine Augen nicht wussten, woran sie sich festhalten sollten, weil sie ALLES AUF EINMAL aufsaugen wollten, war mir klar:

Hier bin ich richtig. 

Das ist der Ort, den ich irgendwie unbewusst gesucht habe. Glücksmoment. Treffender kann dieser Ort nicht heißen. Am liebsten hätte ich alles fotografiert, um Euch alles zu zeigen. Aber natürlich waren überall Menschen, die sich da auch wohlfühlten. Ich kann alle SO gut verstehen. Seht selbst:

Und wo isses jetzt? Schaut mal hier nach, da findet Ihr zumindest Cups and Cakes, die einfach perfekt in den Glücksmoment passen. Und sobald die Page von Glücksmoment online ist, werde ich sie hier auch hinterlegen.

Und -ach ja- die CandyMelts-Quelle in Hannover hab ich gefunden. Es ist Cups and Cakes. :-)


Montag, 8. September 2014

Altes Gemäuer im neuen Wohnort

Die shootingqueens baten im Juli darum, alte Gemäuer im Wohnort zu fotografieren und dokumentieren.


Anfang Mai zog Familie pungieng ja in den Norden - zumindest mal nach Niedersachsen, bis kurz vor Hannover. Wir haben uns in einem kleinen Örtchen mit etwa 10.000 Einwohnern niedergelassen, Im Süden sind noch leichte Erhebungen zu sehen, nach Norden plattest Land *YEAH!!!* Und altes Gemäuer hat es hier auch. Mit Sicherheit gibt es VIIIIIEL mehr zu entdecken - ich habe solche Sachen fotografiert, die mich angesprochen haben. Zum Beispiel diese Kirche im Herzen des Ortes: die St. Nicolai Kiche, deren Grundstein im Jahre 1457 gelegt wurde.



In der Nähe der Kirche finden sich viele kleine Fachwerkhäuser. Allerdings fand ich dieses hier besonders schön. Kennt Ihr das: es gibt so vieles von etwas - aber nur eines berührt Euch? So ist es mit diesem Haus zu erklären. Irgendwie stimmt hier alles. :-)


Und nun  wird's etwas verwunschen. Jeden Tag mindestens zweimal an einer GROßEN Stallung vorbei (allein, wenn ich das Gebäude sehe, drängen sich viele Ideen in meinen Kopf, was man daraus schönes machen könnte). Daran angrenzend eine große Wiese, auf der Schafe und Ponys stehen - umrandet von einer Mauer (eher Mäuerchen), in die Tore eingelassen sind. Wunderschöne Tore, die so einen shabby-Charme haben - verrostet, verfallen - etwas verschoben. Da fängt die Phantasie an, ihren eigenen Märchenfilm zu drehen. Oder wohin führt das Tor in Eurer Phantasie? Was verbirgt sich hinter diesem Tor?


Jeden Tag könnte ich stundenlang davor sitzen und meinen Gedanken nachhängen.

Jetzt wisst Ihr auch, warum ich so spät dran bin - ich träume einfach, wenn ich vor diesem Foto sitze.





Freitag, 5. September 2014

Zeig uns Deine Urlaubsstadt!

Endlich schaffe ich es mal wieder, bei den shootingqueens mitzumachen! Das August-Motto heißt


Na, nun bin ich hin- und hergerissen. Von unserer (eigentlichen) Urlaubsstadt habe ich nur zwei Fotos *hüstel*. Wenn Ihr seht, wo wir waren, wird Euch das auch nicht zu sehr verwundern.

So, und nun mal los. Ab ins Auto und nach Norden, dann nach Osten, durch die Heide mäandern, mit den Kindern Pause machen und rumrennen, ein blutiges Knie versorgen - und der Sonne immer näher kommen. Das Hotelzimmer beziehen und RAUS, spazieren gehen.

 Na, seht Ihr denn Vogel Greif? Aus dem Hotelzimmer heraus war die Warnow zu sehen. Na, wo sind wir?
Genau - in Rostock!

Und damit ist auch klar, dass es uns im Sommer -so schön Rostock ist, und so sehr ich mich ärgere, dass ich meine Kamera am Ständehaus nicht dabei hatte- eher in den Stadtteil Warnemünde zog.


Fußballfelder am Strand - ein echtes Lockmittel für Jungs
An einem Morgen sah es nicht soooo rosig aus und ich packte die Jungs ein, um einmal um die Warnow herum zu fahren und die Rövershagen wieder auszusteigen. Aktion glückliche Kinder.

Trekker fahren - meine Jungs waren happy!
Gaaaaaanz oben auf der Skala, was da am meisten Spaß gemacht hat, war: Trekker fahren! :-) Fast im selben Atemzug wurde der Indoor-Spielplatz genannt. Schuhe, nasses T-Shirt und Kappen ab in die Aufbewahrungsboxen und die Kinder hab ich wirklich zusammensuchen müssen, weil die beiden ununterbrochen unterwegs waren.
Trekker fahren war cool - aber: "Können wir heute mal Schiff fahren?" Das hörten wir jeden Tag. Ja, na klar haben wir auch das gemacht. Die Kids fanden es anfangs wirklich super, vor allem, weil wir an riesigen Hotels vorbeifuhren.

Allerdings war es sooooo windig, dass die Jungs irgendwann durchgefroren waren. Ungefähr so windig:
Es war suuuuuuperschön - na klar- an der Ostsee. Wir hatten prima Wetter, kleinere Regenschauer überstanden wir im Strandkorb. Die Jungs haben schon gefragt, wann wir denn wieder hinfahren.


Und DANKE, liebe Shootingqueens, dass nachgereicht werden kann, da mach ich doch noch bei einem anderen Monat mit ;-)