Mittwoch, 31. Juli 2013

Voller Tag!

Moin!

Nachdem Herr pungieng und ich gestern mit unserem kurzen Kind um die 20 km gewandert sind (der Kurze hatte eine Kutsche dabei, na klar!), zog es ihn heute wieder hinaus. Ich dagegen wollte noch arbeiten, um den Urlaub dann wirklich genießen zu können... Nichts desto trotz sind wir gegen halb9 (!!!!) wieder in die Wildnis gezogen. Boah, was war ich müde und was taten mir die Knochen... naja, Muskeln... weh. Ich war unleidig. Und dennoch hab ich Euch ein paar Bildchen mitgebracht.

Quietschgelbe Schuhe in rotem Sand ... ja, das bin ich! Herr pungieng schiebt hochmotiviert die Kutsche mit dem Kurzen durch eben jenen Sand. Respekt! Das war ab und an echt ein Kraftakt. Tja, ganz schön unwirtlich hier, oder?

Unbelebte Materie: totes Holz, Steine - auf Rotsand... und dennoch: grün im Hintergrund, grün bis zum Horizont. Wir befinden uns auf einem ehemaligen Panzer-Truppenübungsplatz der französischen Armee: in der Mehlinger Heide. Schön zu sehen, wie die Natur sich ein Fleckchen (okay, ich untertreibe) Erde zurückerobert.
Dennoch: ich wollte wieder heim und was arbeiten!

Erstmal: zuhause mit dem Kurzen noch eine Sache umsetzen, die ich vorgestern auf Pinterest fand und die gestern bei Susanne von Hamburger Liebe aufschlug: selbstgemachte Straßenmalfarbe. Gesagt, getan - ein kleiner ActionPainter freute sich an den neuen Farben. Und ich mich ebenfalls, weil es teilweise aussah wie Glibber - und DAS wiederum wird sicher unseren Großen erfreuen, der morgen zum ersten Mal damit malen wird. :)

Ich liebe diesen Kram schon jetzt! Bin gespannt, was der Große morgen sagt.

Und nun? Nun ist es schon fast 23 Uhr, mit meiner Arbeit bin ich seit fast 40 min fertig (puh ey!) und zwischendrin verfiel ich meinem größtem Laster: dem leckeren Essen.
Ein Salat ist ja schnell zusammengezimmert, aber dieses Brot, dieses unglaublich feine Brot, was ich da bei Slava fand... Das hat eine ganze Weile gedauert, lohnt sich aber ungemein! Also, ran an den Speck - und ausprobieren. Lasst es Euch irgendwann schmecken, denn ich denke, JETZT isses dann doch ein bissel spät und...


...gute Nacht!


Sonntag, 28. Juli 2013

color me happy | fruity orange

Hab lange überlegt, was ich dazu fotografieren soll. Und dann stand der Zufall mir zur Seite und bescherte mir eigentlich ein Outtake:

ein Foto meiner Hand! *lach* Und das ist mein Beitrag zu Andreas und Bines Aktion "color me happy". Unter den Links findet Ihr weitere Bilder von Bloggerinnen und Bloggern über deren Ideen zu fruity orange.

Samstag, 27. Juli 2013

Triathlon - der erste...

... in Hamburg!

Zugegeben, vor drei Jahren dachte ich auch noch, warum tun sich Leute sowas an? Laufen ist ja okay, schwimmen auch, aber Radfahren? Und dann alles hintereinander? Und dafür eine Stadt wie Hamburg weitgehend lahm legen?
Im letzten Jahr kribbelte es - und ich dachte: warum eigentlich nicht? Im September 2012 erfolgte dann die Anmeldung und am 20./21. Juli dieses Jahres war es endlich soweit. Mein erster Triathlon! Na klar, in Hamburg, weil hier so wenige Berge wachsen. :-)

Aufgeregt war ich seit ich meinen Namen auf der Homepage des ITU fand. Und wann immer ich an solchen Plakaten/Aufstellern vorbei kam,


hatte ich einen Kloß im Hals und Knoten im Bauch. Wie verrückt bin ich eigentlich? Aber nun war ich hier, ich hatte ein flottes Fahrrad unterm Hintern (von mir liebevoll "schwarzes Biest" genannt), ein Rückzieher kam nicht in Frage.

Die Vorbereitung am Wettkampftag:
1. Fahrrad und Helm mit der Startnummer verschönern. Fußfessel (Chip) anlegen. 2. Nach einem Check-in (Helm okay? Fahrrad okay? Bin ich die, für die alle mich halten - also Startnummer 2802?) einen Wechselplatz im eigenen Startblock suchen und sich häuslich einrichten. Ich hab mir zwei Tage lang Gedanken gemacht, wie ich was wohin lege, anordne, i) um nichts zu vergessen, ii) was dem Regelwerk entspricht und iii) mich nicht unnötig viel Zeit kostet. Dabei immer wieder schon aktiven Athleten aus dem Weg springen und Kleidung wechseln. Die Wechselzone ist eng, gibt aber eine spezielle Atmosphäre. 3. Utensilien, die direkt nach dem Wettkampf wieder gebraucht werden, kommen in den Kleiderbeutel und werden in vertrauensvolle Hände gegeben. 
Und dann?
4. Start - würd ich mal sagen. 5. Viele viele andere Menschen, die ähnlich drauf sind wie ich, warten, um in die Vorstartzone zu gelangen. Da sind dann keine Schuhe mehr erlaubt, was dazu führte, dass 6. viele ihre Schuhe einfach wegwarfen. 7. Startzone. In die 24°C grad warme Alster springen und da auf's Startsignal warten. Stimmung: ausgelassen bis super, die ganze Zeit wurde man von richtig guter Musik motiviert. Und die Aufregung? Weg!
500 m durch die Alster. Dabei meine ersten Erfahrungen gemacht: allein auf einer Bahn im Schwimmbad und die mit mir startende Menschenmenge in Alster sind nicht miteinander zu vergleichen. Meine 11 min Trainingszeit war futsch, entweder hatte ich Hände irgendwo an meinem Körper oder Füße an den Armen. Meinen Rhythmus hab ich vergleichsweise spät gefunden und als ich soweit war, befand ich mich an der Wendeboje, und damit wieder in einem Menschenstrudel. Und dann durch einen kleinen Tunnel - da ließ ich den Kopf über Wasser, weil es mir im Stockdunkel schon unheimlich war.
8. Schwimm-Ausgang aus besagtem Tunnel und dann auf die Straße - erstmal mit dem Fahrrad und dann ohne fahrbaren Untersatz zu Fuß. 9. Aufnahmen, wie ich mich im Wettkampf geschlagen habe, auf dem Fahrrad konzentriert und beim Laufen wieder entspannt. Auch wenn die Bilder ein wenig täuschen: die ersten 700 Laufen waren die HÖLLE!!! Da kam dann wieder die Frage in den Kopf: warum mach ich das hier eigentlich? Aber mit der Zeit kam der Spaß zurück und so bin ich dann auch grinsend ins Ziel gekommen (auch wenn die Startnummer ein bissel schief hing). Und die Zeit? Besser als erwartet, aber verbesserungswürdig.
Egal, die Stimmung in mir war gut, für's erste Mal war's nicht schlecht und ich hatte noch nicht mal Muskelkater! Das Hamburger Publikum ist fantastisch und grundsätzlich hatte man das Gefühl, auf einem entspannten Volksfest zu sein.
Aber auch am Ende eines ganz wunderbaren Wochenende ist alles ganz normal, der Tag endet ruhig.
Gute Nacht, Hamburg!
Und mein Fazit steht fest: der nächste Triathlon kommt bestimmt!






Samstag, 13. Juli 2013

12 von 12 | Juli

12 Fotos, die den 12. eines Monats wiedergeben. Bei Caro gibt es einen Einblick, was andere Bloggerinnen und Blogger an ihrem 12. erlebt haben. Viel Spaß beim Durchklicken!
Mein Tag verlief so:

Endlich habe ich wieder daran gedacht, dass der 12. Tag war - und zwar schon um 7:02 Uhr, als das große Kind den Weg in unser Bett fand...
Aufstehen, Kinder versorgen, in die KiTa bringen, auf Arbeit fahren, unterwegs ein Frühstück einwerfen *pfeif*, auf Arbeit die ersten E-Mails beantworten, einen Gesprächstermin wahrnehmen und auf dem Rückweg den Campus bewundern... Hier ist es echt grün!
Und dabei den neuen Schal in seiner neuen Umgebung ausgeführt. Ich liebe ihn!
Nach dem Arbeiten dann in die KiTa gefahren, um die Kinder abzuholen. Dort das erste Highlight gefunden - eine Ninjago-Kappe!!!
Das zweite Highlight führte zum Zusammenbruch eines anderen Kindes: Waffel am Stiel. Großes Drama für das andere Kind, also hat mein Kurzer seine schnell weggefuttert.
(das Grinsegesicht auf dem T-Shirt entsprach ungefähr dem Gesichtsausdruck meines Kurzen)
Kinder ins Auto gepackt, um einkaufen zu fahren. Dabei festgestellt, dass wir das Kuschelkissen in der KiTa vergessen hatten. Also zurück, um das gute Stück einzufangen.
Von der KiTa dann also einkaufen, damit das am Folgetag alles etwas entspannter geht.
Dabei auch ENDLICH mal daran gedacht, Katzenfutter mitzunehmen. Das wurde zuhause auch gleich ausprobiert - an Nachbars Katze. Und vielleicht trägt das ja dazu bei, dass meine Kinder ihre Scheu/Angst vor Tieren ablegen.
Nach ausgiebigen Spielen ging's dann ins Restaurant. Erstmal ganz brav sitzen und Essen aussuchen...
...dann die Servietten zweckentfremden.
In aller Ruhe gegessen, zwischendrin immer wieder die Kinder gebändigt. Und auf dem Weg nach Hause hab ich noch schnell ein neues Spielzeug ausprobiert. Es ist nicht ganz zufriedenstellend. Hmmmm...
Und vor der Haustür: ein großes Kind, das vorgibt zu schlafen.
Nach ein paar Kitzeleien hoben sich dann die Mundwinkel wieder :)

Das war mein -völlig unspektakulärer- Freitag, 12. Juli.



Donnerstag, 4. Juli 2013

Oh! Oh là là! oliv!

Ein Stück Südfrankreich. In Berlin Mitte. Aus Liebe. oliv.

Aus Liebe schreibe ich auch darüber. Frisch verliebt im oliv, frisch verliebt ins oliv. Mit Liebe ist hier so vieles gemacht. Was ein beeidndruckendes Entrée!
Die Tafel hat Platz für ca. zehn Leute, ist massiv und hat kleine Löcher, an denen man sich beim Kippeln gut festhalten kann. ;)

Einen anderen Tisch habe ich auch fotografiert. Das Foto ist ganz spannend geworden: drei verschiedene Arten von Holz...
der Tisch im Vordergrund, in der nächsten Ebene der Hocker zum Tisch (hier rechts oben) und noch tiefer der Boden des oliv...
Liebe steckt nicht nur in der Einrichtung, sondern auch im Essen (fantastische Quiches und Suppen und Kuchen und ...), in der Dekoration, im Getränk.




 Nur die Sache mit der Toilette... Wenn Ihr die suchen solltet, dann wechselt einfach die Seiten; also hinter die Theke, da werdet Ihr fündig.

Aber ehrlich: Geht ins oliv, lasst es Euch dort gut gehen.
Aus Liebe.


Montag, 1. Juli 2013

Berge- und Seentour

Ich war im Urlaub.

"Berge- und Seentour" klingt so ein bissel nach Bayern? Ich war jedoch in Berlin (und Umgebung), wo solche Touren ohne Probleme möglich sind...

"Berge": Schöneberg, Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Babelsberg... ;)
Seen: Tiefer See, Stölpchensee, Griebnitzsee, Kleiner und Großer Wannsee...

Wo anfangen? Am besten in Schöneberg, wo ich gewohnt habe. 
Der Blick aus der U-Bahn an der Haltestelle Rathaus Schöneberg (1) verschlug mir so ein bisschen die Sprache: man kommt aus schwarzem Tunnel und sitzt auf einmal auf Wasserspiegelhöhe. Wunderbar! Am Rathaus Schöneberg tingelte ich am Sonntag über den Trödelmarkt. Mal wirklich stylish (3), mal Gerümpel - aber immer spannend. In der Nähe des Viktoria-Luise-Platzes kam ich an einem Restaurant vorbei. Es goss in Strömen, aber ein einzelner Tisch stand unter dem Schirm (2). Alles war so perfekt hingestellt, dass ich es fotografieren musste. Gekocht habe ich auch - und eingekauft; am liebsten im Kochhaus (4), dem "begehbaren Kochbuch". Kann das nur empfehlen! Das Kochhaus ist eine klasse Idee, die sehr schön umgesetzt ist. Und grundsätzlich musste ich feststellen: Schöneberg ist schön grün! Hier in der Straße (5) hoppelten Kaninchen über eben diese ;)

Nice in Schöneberg: Kochhaus, Smilla, Salut! Bar, Kaffestube Sorgenfrei...

Weiter ging's nach Kreuzberg. Ihr seht schon wieder nur grün?
Ja, das überraschte mich auch: Direkt an der Bergmannstraße kleine grüne Inseln, die mich an Kräutergärten erinnerten (6). Und direkt dazu das Café Joséphine (7), was zumindest von außen einen etwas alternativen Eindruck macht. Aber auch die klassischen Hinterhausfassaden konnte ich hier bestaunen (8). Sowas schickes kenne ich von hier eben einfach nicht - umso faszinierender. An einer Telefonzelle (9) konnte die Frage "Ist das Kunst oder kann das weg?" ganz eindeutig beantwortet werden: Kunst - schreib einfach deine Gedanken dazu. Und die kreativste Sitzmöglichkeit in einem Café fand ich an einem Kiosk (10) - tja, auch mit wenig viel machen - so habe ich Kreuzberg kennengelernt.

Sehr gefreut habe ich mich auf Prenzlauer Berg. Über Lieschen Müller habe ich ja hier schon berichtet - und bin nach wie vor begeistert. Freundin einpacken, hingehen, quatschen und den Alltag einfach draußen lassen.
Glücklich und retro (11), schräg-alternativ (12), mediterran (13,14) und links-alternativ (15), dazwischen ein bissel schickimicki - so kontrastreich stellte sich Prenzlberg mir dar. In diesem Spannungsfeld unterwegs zu sein, war wirklich (optisch) sättigend. So sehr, dass meine Begleiterin und ich uns müde bei mir zuhause auf Couch und Bett fielen. Es war super!

Nice in Prenzlauer Berg: Herr Nilsson Godies, Garments Vintage Clothing (unbedingt hin!!!), Lieschen Müller, Glücklich am Park, Frau Tulpe,...

Dagegen wirkt Babelsberg (okay, das ist ja auch Brandenburg) schon sehr brav...
Das Weberhaus (16) und ich haben irgendwie eine besondere Verbindung. Immer wenn ich es sehe, stellt sich bei mir so ein "Ankommen" ein. Ich find's sooooo knuffig, auch wenn ich ja eher eine andere klarere Architektur mag. In einem solchen Weberhäuschen werde ich meinen nächsten Urlaub verbringen - und etwa 500 m davon entfernt findet sich das Strandbad (17), das sicher von meiner Familie und mir unsicher gemacht wird. Ob wir dann auch den Sandkasten (18) entern, möchte ich bezweifeln - auch wenn Tisch und Stühlchen SEHR einladend aussahen. Tja, und mit Bild 19 startet meine Seentour. Aber so viel Wasser wollt ich Euch dann nicht zeigen ;)

Neukölln hab ich auch besucht. Freaky Neukölln?
Naja, nicht ganz. Auch wenn das das erste (und letzte) Bild aus Neukölln ist und sicher seltsame Assoziationen hervorruft, so muss ich feststellen, dass ich ausgerechnet da die herzlicheste Begegnung (abgesehen von Freundinnen natürlich) hatte. Es war wirklich genau richtig, den Nadelwald aufzusuchen. So eine offene und wunderbare Art! Hab mich sofort wohl gefühlt. Das wäre ein wirklicher Verlust gewesen, da nicht gewesen zu sein. Und um die Ecke gibt es ganz feines Eis von der Eismanufaktur. *yummy*

Und nach Mitte bin ich auch, um ein ganz spezielles Café zu besuchen. Aber darüber schreibe ich in den kommenden Tagen mal.

Welche Erfahrungen habt Ihr so mit und in Berlin gemacht? Mich zieht's da immer wieder hin. Deswegen widme ich mich jetzt mal der Spezialliteratur "Berlin mit Kind" - bald isses soweit. Und ick froi mir!