Montag, 30. Dezember 2013

Alles Gute in 2014!


Was uns das neue Jahr bringt, werden wir sehen. Ich freue mich auf alles, was da kommt! Zugleich schaue ich auf ein schönes Jahr zurück - das ein oder andere Mal kam das Blog und vor allem die Näherei zu kurz. Ich danke Euch trotzdem für Eure Treue!

In diesem Sinne - lasst es Euch gut gehen. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten!

Ich wünsche Euch allen ein ganz wunderbares Weihnachtsfest, Zeit für Euch und Eure Lieben und nur das Beste von allem!

Für Eure Tischdeko und Euren Magen hab ich hier noch die Anleitung für leckere Tannenbäumchen.
Ich hab's mir gestern echt leicht gemacht und einfach mal zwei Wolken-Backmischungen gekauft *hüstel* Von jedem Kuchen gab's für die Familie ein paar Stückchen, sodass dann noch 3/4 von dem jeweiligen Kuchen weiterverarbeitet wurde. Nämlich so:

  • Kuchen fein zerkrümeln und mit 5 TL Frischkäse, 5 TL Butter, 1 EL Zitronensaft und 3 TL Puderzucker wieder zu einer festen Masse kneten. Knödelgroße Kugeln rollen und daraus mit den Händen Kegel formen (habe 6 Kegel aus dem 3/4 Kuchen bekommen). Durch die Daumen entsteht im Boden eine kleine Kuhle, die später beim Verzieren echt hilfreich ist. Lasst die Kegel etwa 20 min bei Raumtemperatur trocknen, so sind sie beim weiteren Verarbeiten fester.


  • 100g grüne Pistazien sehr fein mahlen und in einen Teller geben. 
  • Weiße Kuvertüre schmelzen.
  • Geschmolzene Kuvertüre mit einem Silikonpinsel auf Eure Kegel auftragen. Hier leistet die Kuhle ihre Arbeit: Ihr könnt den Kegel drehen ohne Eure Hände zu sehr mit Schokolade zu "verzieren". Anschließend in dem Teller mit dem Pistazienmehl rollen, sodass Eure Kegel nun zu Tannenbäumchen werden. Wieder aufrecht hinstellen und zum ersten Mal bewundern.
  • Aus Puderzucker, ein bisschen Wasser und 2 Spritzern Zitronensaft einen schönen weißen Zuckerguss herstellen und auf die Tannenbaumspitze geben. Der Guss sucht sich seinen Weg.
Nun wird's fisselig:
  • Etwas Lebensmittelfarbe mit wenig Puderzucker andicken. Hier kann ich leider keinen genaueren Angaben machen, da ich das aus der "la meng" ( ;-) ) gemacht habe, die Farbe sollte zäh sein.
  • Mit einem Zahnstocher kleine Tropfen aufnehmen und als Kugeln an den Tannenbaum anbringen. Dazu hab ich den Zahnstocher tangential in den Baum gedrückt und gleichzeitig nach oben gerollt, so blieb die Masse am besten haften. Nichts desto trotz stürzte ab und an eine Kugel ab. Wenn Ihr das Gefühl habt, dass zu viel Pistazienmehl der Grund für den Absturz ist, dann kratzt mit einem anderen Zahnstocher etwas davon runter.
  • Am Ende noch ein bissel Frau Holle spielen und mit Puderzucker etwas Schnee an die Tannenbäumchen bringen.
  • Auf die Schulter klopfen und sich über das tolle Ergebnis freuen!
 



In diesem Sinne nochmals frohe Weihnachten!

Montag, 23. Dezember 2013

Vegan ist das neue Schwarz

...sag ich jetzt mal so. Es ist hip, es ist trendig, sich vegan zu ernähren. Und mit einiger Verzögerung hat es nun auch mich erreicht.
Im Sommer verfolgte ich noch ungläublig Svenjas Blog, auf dem sie ihre Erfahrungen mit der Vegan for Fit-Challenge von Attila Hildmann schilderte. Ich konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen, keine Milchprodukte, kein Fleisch, keine Eier zu essen. Nee, das war nix für mich. Eben jene Svenja rief jetzt zu einer erneuten Challenge auf - und ich folge. Um warm zu werden mit der veganen Küche, habe ich mir zur Vorbereitung mal eben dieses Vegan for Fit gegönnt, auf dessen Basis Svenja sich ernährte.
Und dann wurde mir klar, dass es hier nicht nur um "vegan" ging - sondern um mehr. Um den zusätzlichen Verzicht auf Weißmehlprodukte und Industriezucker. Okay. Bin ich als "süßer fleischliebender Kohlenhydratjunkie" wirklich für eine solche Herausforderung bereit? Wie herausfinden, wenn nicht machen? Eben!

Die erste Woche war gewichtstechnisch der absolute Knaller. Innerhalb von 6 Tagen waren 4 kg weg. Ich brauchte weniger Schlaf und fühlte mich ausgeglichener. Zum Frühstück gab es meinen mittlerweile sehr lieb gewonnenen Grünen Smoothie, mittags ein Gericht der Stufe 2, abends Stufe1. Kein Sport (obwohl ich gern laufen gewesen wäre), weil die Nebenhöhlen motzten. Aber 4 kg in einer so kurzen Zeit? Da schrillten bei mir alle Alarmglocken. Problem gebannt: süße Snacks aus dem Buch gezaubert und über den Tag zwischenzeitlich eingeworfen.

Wollt Ihr mal sehen?
Grüner Schmusie mit Powerkugeln

Kidneybohnenbuletten mit Zucchinigemüse

Kürbispommes mit Erbsendip

Low Carb-Pizza

Quinoa-Buletten mit Tomatendip
 
Wirsing..."wraps" mit Erdnuss-Bananen-Dip
Zucchinispaghetti mit Tofu-Bolo - mein "most cooked"


Sieht gut aus? War auch alles extrem lecker. Selbst Herr pungieng saß meistens da und lobte das Essen. Das kurze Kind mochte auf einmal Zucchini, weil sie aussahen wie Nudeln. "Aber nicht das grüne!" lautete die Anweisung, wenn ich ihm "Nudeln" gegeben habe.

Alles glatt gelaufen also? Naja, nur bedingt. Versuchungen lauern überall - so zum Beispiel im meinem Büro, nachdem meine Kollegin ihren Geburtstag feierte.


Und -na klar- hab ich auch hier und da mal nachgegeben. Ohoh, nicht gut. Weißmehl und Milch haben schon deutliche Wirkungen, wenn ich sie zu mir nehme. Nee, muss nicht sein. Muss tatsächlich darüber nachdenken, wie sich meine Ernährung nach dem Experiment ändert. Es wird wahrscheinlich vegan mit Fleisch (ich liebe es einfach sehr - wenn man dann auch noch wenig isst, ist auch das Bio-Glanrind drin), weiterhin unter Vermeidung von Weißmehl und Industriezucker. Zunächst war es echt aufwändig, nach den Rezepten im Buch zu kochen. Mit einiger Zeit stellte sich bei mir Routine ein, sodass ich sagen muss: noch 2 Monate und ich denke, dass ich den Unterschied kaum merke.

In diesem Sinne mache ich nun einen Weihnachts- und Silvesterbreak - und fange im Januar mit der weiteren Challenge bei Svenja an.

Hier muss ich mal einen ganz großen Dank an Sarah loslassen - ohne ihren grünen Smoothie wäre ich sicher noch nicht so weit! DANKE!

Freitag, 13. Dezember 2013

Post aus meiner Küche - Lasst uns froh und lecker sein I

"Lasst uns froh und lecker sein" - das war der Leitspruch der letzten Tauschrunde von Post aus meiner Küche. Und bei Weihnachtsleckereien bin ich mit dabei!

Meine Tauschpartnerin durfte sich über Weihnachtskaffee, Whiskeytrüffel, Amaretto-Honigkuchen-Pralines, Stollenhappen und Zimtplätzchen freuen. Mein ganz persönliches Highlight waren die Whiskeytrüffel - und Stollenhappen sind es sowieso. Eigentlich sollten noch gebrannte Mandeln mit ins Päckchen. Aber die wollten mir in diesem Jahr partout nicht gelingen - habe sie zweimal gemacht, zweimal hat es die interne Qualitätskontrolle nicht bestanden (waren so klebrig, dass sie Fäden gezogen haben). Also wird es auch noch ein zweites Päckchen geben... Hier das erste.
 Das zweite Päckchen passte nicht mehr in den Tauschzeitraum, aber das ist ja nicht soooo schlimm. Ich glaube, meine Tauschpartnerin freut sich trotzdem. :)

Dienstag, 5. November 2013

Frau Luxat, mein Nagellack und ich

Frau Luxat kennt Ihr bestimmt besser als Steffi vom grandiosen Design & Food-Blog "ohhh... mhhh..." Und Steffi macht gerade ein sehr sehr cooles Gewinnspiel nach dem Motto "Gewinn Dir Deine Adventskalender-Füllung zusammen" - der Super Sonntag. Beim ersten Sonntag hatte ich mich in die zu verlosenden Tattoos schockverliebt und einen Kommentar hinterlassen, warum und für wen ich ein Tattoo gewinnen möchte.

Ein paar Tage später standen die Gewinnerinnen fest... u.a. las ich da "Diana". Oh mein Gott!!!! Hab hin und her geklickt, um mehr Infos zu bekommen, ob ich denn die Gewinnerin sein könnte?! Kurzerhand schrieb ich Steffi eine E-Mail - ich war so aufgeregt! Dann die erlösende E-Mail von Steffi - ja, ja, ja!!! Ich durfte mir ein Tattoo von Tattoo Tattaa aussuchen! *freu*

Heute kam es an - in einem absolut umwerfenden Umschlag! Mal lunsen? Also, den Umschlag, den Inhalt zeig ich Euch demnächst. :-) Der Umschlag also...


Glückliche Gewinnerin, Hammerumschlag und ...*ahahahah!* ...ein perfekt passender Nagellack! Dieser Nagellack zog erst gestern bei mir ein - und ich liebe ihn! Einfach aufgetragen isser mir ein bissel zu lila - also, zu rotstichig. Doppelt hat man einen satten pflaume-farbenen Ton auf den Nägeln. Super kann ich nur feststellen. Und weil ich eigentlich nicht dazu tendiere, irgendetwas aufeinander abzustimmen an mir, war ich umso erstaunter, dass auch der Nagellack perfekt zu meinem heutigen Oberteil passte.


Ich gehe also davon aus, dass Hopfen und Malz bei mir noch nicht verloren ist, was stimmige Kleidung und Bemalung angeht :-) 

Und das Tattoo - zeige ich Euch demnächst...


Freitag, 1. November 2013

Halloween im Hause pungieng

Halloween wird bei uns gefeiert. 70% meiner direkten Nachbarn sind US-Amerikaner, da macht das auch einfach richtig Spaß. Und in der Stadt ist dank der großen US-amerikanischen Community Halloween auch echt ein Thema. Dekoriert wird ab 1.10., das ist der Startschuss.

Wer zu uns kommt, wird jedoch ganz nett gegruselt - keine Grabsteine, keine Skelette - zumindest nicht an der Tür.  Muss ja auch an meine Zartbesaiteten denken.

Natürlich haben die Kids beim Dekorieren geholfen - vor allem der Große hatte Mordsgaudi, Gespenster und Fledermäsue auszuschneiden. Und der Blick nach unten...

 Mädchenkürbisse (*blingbling*) und ein höflich grinsendes Kürbisgesicht. 

Ich hatte eingangs ja gesagt, dass wir zumindest an der Haustür keine Skelette hatten. Beim Essen sah das dann etwas anders aus - und meine Jungs freuten sich über nichts mehr als Knochen auf der Grabtorte zu verteilen. Und auch jetzt beim Essen: "Mama, kann ich noch nen Knochen???" :-) 
Von oben sah ein Teil unseres Abendessens so aus (wer der Meinung ist, einen Knick in der Optik zu haben, dem kann ich sagen: Nö, ich war's!)

Blutdrunk, schwarz-weiß-süß, Grabtorte, Gradmuffin, Augen, CandyCorn, Vampirmuffins
Auch hier schauen wir mal genauer hin, dann seht Ihr auch Knochen und Skelett... zumindest ein halbvergrabenes.

Oh achja, Spinnen hingen auch überm Essen. Eine Halloween-Figur eines bekannten Spielzeugherstellers fand auch den Weg zum Büffet. Und überall saßen ein paar Mäuse - auf dem Blutdrunk, in den Augen, auf dem CandyCorn. Und Ihr seht, wie sich das Skelett langsam ausgräbt?

Hier noch die Grabmuffins mit den zuckersüßen Toppers. Einige Muffins bluteten, wenn man hineinbiss. Als ich das "Blut" zubereitete, musste ich einfach ein Foto machen mit dem Teigschaber - sind schon sehr realistisch aus, vor allem mit dem Messer im Hintergrund.

Grabmuffins (12 Stück)

75 g zimmerwarme Butter
200 g Zucker
1 TL selbstgemachten Puderzucker
     schaumig schlagen, danach 

1 Ei 
     unterrühren

300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
80 g Backkakaopulver
75 g Schokotropfen 
     in einer zweiten Schüssel verrühren. Abwechselnd mit

250 ml Milch
     zu der Butter-Ei-Zucker-Mischung geben

Die Mulden eines 12er Muffinblechs mit Förmchen auskleiden und pro Mulde 2-3 EL des Teiges  einfüllen. Bei 170°C etwa 25-30 min backen (Ihr kennt Euren Ofen am besten: nach 20 min schon mal Stäbchenprobe machen). Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. In dieser Zeit

1/2 Becher Kirschgrütze
      pürieren und zur Seite stellen.

100 g Zartbitterschokolade 
     hacken und in eine Schüssel geben

100 ml Sahne
     aufkochen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Schokolade schmilzt und Ihr könnt unter Rühren eine homogene Masse bekommen. Abkühlen lassen (am besten im Kühlschrank). Wenn die Masse ("Ganache") erkaltet ist, etwas aufschlagen, sodass es eine Creme ist.

2 Muffins stellt Ihr zur Seite stellen, die werden gleich zerkrümelt.
Von 10 der ausgekühlten Muffins oben einen Kegel ausschneiden, sodass noch ein Rand stehen bleibt. Die Spitze des Kegels auch abschneiden, dass Ihr nur noch einen Deckel habt - Ihr habt jetzt also im Muffin eine "Tasche" - und einen Deckel. Die übriggeblieben Spitze zerkrümelt Ihr mit den beiden anderen Muffins ganz fein, das ist die "Erde".  
In die Tasche der Muffins die pürierte Kirschgrütze einfüllen und den Deckel oben auf legen. Die ausgekühlte Ganache auf dem Deckel verstreichen. Die Erde darauf geben - fertig sind Eure Grabmuffins! Verziert sie einfach nach Eurem Geschmack. 
Beim Biss hinein läuft auf einmal Blut aus dem Grab. Grusel garantiert!


Und was bekommen die "Klingelkinder"? Verpacktes... *hihihi*
Meine eigenen Kinder haben sich einen 2-Jahres-Vorrat an Süßkram "erbeutet". 
Und NACH trick or treat gab's lecker Essen im Hause mit netten Nachbarn. War sehr schön!

Wo was finden?
Milchfläschen, Strohhalme und Tütchen: blueboxtree
Totenkopfmuffinpapier, Toppers, Lebensmittelfarbe, Knochendeko: Wilton (vielleicht hier probieren, es zu beziehen)
Tapes: IKEA


Mit diesem Beitrag nehme ich an Melinas Blogevent teil, der sich dem Thema Halloween annimmt.
http://melinas-suesses-leben.blogspot.de/2013/09/halloween-blogevent.html
 

Sonntag, 27. Oktober 2013

Die Apps hab ich zum Fressen gern...

Apps zum Kochen gibt es viele. Auch solche für Deko oder Lifestyle. Aber es gibt keine Apps zum Essen. Wie denn auch?

Ich schlenderte so mir nichts Dir nichts durch einen hiesigen US-Shop, schaute dies und das an und dann lag er vor mir: ein Ausstecher in Form einer App mit dem f*cebook-Logo! Und direkt daneben die Telefon-App. Ich war begeistert. Aber brauch ich sowas eigentlich? Nö.











Keine 24 Stunden später stehe ich im selben Laden, kaufe die FB-App, die Telefon-App und die Mail-App. *hüstel* Mein großer Sohnemann konnte sich einfach nicht satt sehen an diesem lustigen Telefon-Ausstecher und er lag mir minutenweise in den Ohren, wann wir denn Kekse backen könnten.

Das war gestern.

Heute ist hier typisches Herbstwetter, Regen ohne Ende, Herr pungieng macht ein Mittagsschläfchen, meine beiden Söhne natürlich nicht - also: Kekse backen. Der einfachste Keksteig, den ich kenne, ist schnell zusammengerührt (Knethaken!, Ofen schonmal auf 175°C vorheizen):

200 g Butter
200 g Zucker
     schaumig aufschlagen

1 Ei
     dazugeben und unterrühren. Nach und nach insgesamt

350 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 Fläschen Orangenaroma (oder wonach Euch der Kopf steht)
     mit in den Teig verarbeiten.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal beherzt durchkneten - ausrollen - ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 175°C 8-10 min goldig backen (wenn braun, dann kross :-) ).


Die Kinder waren total glücklich und emsig dabei. Obwohl wir insgesamt 60 Kekse herausbekamen, war die Session irgendwie zu kurz... Dafür können wir jetzt echt viel und lange genießen.






Ihr denkt auch, da geht noch was? Ich auch! Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe - und dann auch ohne die Kinder diese Kekse mache, dann werden sie sicher bunter - also, die Kekse. Royal Icing is calling! Zeig ich Euch dann natürlich auch.


Die Ausstecher sind kein US-Produkt, sondern von Städter. Es gibt also reelle Chancen, sie ganz regulär im Haushaltswarengeschäft Eures Vertrauens zu erstehen. ;-)

Samstag, 26. Oktober 2013

Cranberry Orange Scones or: The love I found in Washington, D.C.

With this headline everything is said :-)

Some years ago I stayed in Washington, D.C. for a few days. Whenever I had the opportunity to see something like the Capitol, White House, Lincoln Memorial, I simply did it (originally, I attended a conference on neuroscience). I liked the Smithsonian Museums a lot - especially the exhibitions concerning animals or nature. But the most exciting thing I could experience there was a talk of the Dalai Lama. He is such an outstanding person, laughs a lot - but also has good advices. It was just great!

BUT

One thing I had trouble with was food. I had an excellent burger - but that's it! I couldn't find any fresh food. Once I found an apple and paid 5 $ for it. But I didn't care, I had to buy this one. One gleam of hope every morning was having breakfast at St*rbuck's. I got my caramel macchiato (somehow I am addicted to this) and: cranberry orange scones. From the first bit I took I knew this would be endless love :-)

And today ... freshly baked cranberry orange scones at MY HOUSE!



They are SOOOO good! This love IS endless! Asking for the recipe? Here it is (based on a recipe by Taste of home // Starbucks Copycat; 8 pieces):

Preheat oven to 400 degree / 200°C.

2 cups of flour / 240 g* Mehl
10 tsp sugar / 10 TL Zucker
1 tbs grated orange peel (e.g. pickered dekor) / 1 EL Abrieb einer Orangenschale (z.B. Pickered Dekor)
2 tsp baking powder / 2 TL Backpulver
1/2 tsp salt / 1/2 TL Salz
1/4 tsp baking soda / 1/4 TL Backsoda

     in the mixing bowl and mix for 5 s / speed level 3

1/3 cup cold butter / 75 g kalte Butter

    another 5 s / speed level 5

2/3 cup dried cranberries / 80 g Cranberries
1/4 cup orange juice / 60 ml Orangensaft
1/4 cup milk / 60 ml Milch
1 egg / 1 Ei

     stir counter-clockwise for 30 s / speed level 3,5


Take out the dough onto a floured surface and knead it. You may need some more flour until the dough doesn't stick anymore. Take a huge round plate (appr. 18 cm in diameter) and fit the dough to the same size. Cut into 8 pieces and place them on a baking sheet with baking paper. Bake for 12 - 15 min until the scones are lightly brown (somehow golden). Let them cool down on a wire rack.

*I didn't work with grams, but with cups (see below) - I cannot guarantee that this will work with this information... I just calculated this based on informations I found on the internet.

For I'm not familiar with the unit "cup" I started calculating (see above)... But before I could start this experiment I found MY solution for the "cup problem":


This is SO helpful! I recommend this to everyone who wants to prepare american meals without calculating. This is a 4 piece plastic measuring cup set, offered by good cook.

And now? I'm going to have another scone!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Herbst, kulinarisch

Erstmal ein Herzliches Willkommen an die neuen Mitleser! Das freut mich sehr, Euch hier begrüßen zu dürfen. Los geht's!

In meiner Biokioste finde ich ja saisonales Gemüse - und damit auch solches, was ich mit Sicherheit im Supermarkt liegen gelassen hätte. In dieser Woche waren es Rübchen, die den Weg zu mir gefunden haben. Die kleinen weißen Dinger da zwischen Möhren, Mangold, Salat usw. - sehen aus wie zu kurz gewachsener Rettich, riechen nach Radieschen - das passt mir schon in den Kram.



Und kennt Ihr die Geschichte von Alexei Tolstoi mit dem Rübchen? Passt auch gut in den Herbst, ist für Kinder ab zwei geeignet, aber ich denke, die Message springt bei Kindern aller Altersklassen über. Hier findet Ihr das recht einfache, aber schöne russische Märchen.
Aber was fange ich nun mit meinen fünf kleinen Rübchen an? Rübchen-Rüebli-Puffer vielleicht? Die Zaubermaschine macht mir's klein, rührt den Teig zusammen und ich back's in der Pfanne aus? Gedacht, getan. Ich bin wirklich überrascht, wie gut die waren. Durch die Rübchen kommt eine leichte und sehr angenehme Schärfe in die Puffer. Sonnenblumenkerne machen die Puffer bissfester. Wow! Dazu hab ich mir einen Kräuterquark gemacht. Aber irgendwie... Ohne war's besser. Und damit Ihr selbst entscheiden könnt, was für Euch besser ist, gibt's hier die Rezepte:

Rübchen-Rüebli-Puffer


(im Thermomix)
500 g Rübchen
500 g Möhren
1 Zwiebel          
                        5 Sekunden Stufe 5 häckseln

50 g Sonnenblumenkerne
2 Eier
5 EL Mehl        
Salz und Pfeffer nach Bedarf
                         dazugeben und 2 min/Linkslauf/Stufe 3

Auf dem Herd eine Pfanne mit Öl erhitzen. Immer einen Esslöffel von der Rübchen-Rüebli-Masse nehmen, glatt streichen und von beiden Seiten ausbacken lassen.

Dazu gab's den

Kräuterquark

der jetzt echt keine Hexerei ist... Ich glaube, da hat auch jede(r) so ein eigenes Rezept.

1 kleine Zwiebel
2 Esslöffel mediterrane Kräuter (TK)
                  3 Sekunden Stufe 5 zerkleinern, mit dem Spatel alles wieder nach unten schieben und bis zur gewünschten Größe der Zwiebelwürfel wiederholen.

250 g Quark dazu
                  1 Minute auf Stufe 3 unterheben - fertig!

Die Fettstufe des Quarks ist egal, ich finde 20% durchaus passend.

Und so sieht das dann aus:



Wer keinen Thermomix hat, der kann das natürlich auch machen - Ihr bekommt halt ordentliche Oberarme, weil Ihr Rübchen, Möhren und Zwiebel auf der Vierkantreibe grob raspelt. Und beim Quark bestimmt Ihr die Größe der Zwiebelwürfel ja mit dem Messer :)  Die Rührerei geht mit dem Handrührgerät (Besen) genau so gut.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Montag, 14. Oktober 2013

tagged

Jasmin von nülpfi hat mich getaggt. Es ist das erste Mal, dass mich jemand taggt.

Was bedeutet das?
Jasmin stellt mir 10 Fragen, die ich beantworte. Ich denke mir ebenfalls 10 Fragen Fragen aus und adressiere diese an Autorinnen/Autoren von 10 weiteren Blogs. Dabei sollten diese noch keine 200 Follower haben.
Den Auserwählten einen kleinen Hinweis geben, dass sie ausgewählt wurden. Zurücktaggen gilt nicht.

Los geht's mit Jasmins Fragen!

1. Was würdest Du nie wieder nähen/stricken/basteln?
Ich wähle die Abteilung "basteln" :)   da sind mir einfach schon SO viele Sachen daneben gegangen. Aktuell wollte ich eine Halloween-Tüte mit Goodies drin basteln - hier das Vorbild:
http://www.marthastewart.com/272757/witchs-broom-favors
 Ich zeige Euch MEIN Ergebnis nicht - es ist frustrierend. Klassischer Fall von "nail it". Never again!

2. Lieber kochen oder backen?
Das ist ein bisschen jahreszeitenabhängig: auch wenn ich derzeit lieber backe, liegt mein Schwerpunkt über's Jahr gesehen beim Kochen.

3. Was magst Du lieber: Buch aus Papier oder E-Book?
Ui, das ist ne ganz schwere Frage. Ich liebe Bücher - vor allem bei Zugfahrten in die Buchhandlung am Bahnhof gehen und ein Buch kaufen, das finde ich ganz hervorragend. Aber da beginnt schon das Problemchen: ich packe immer grenzwertig - und dann noch ein Buch (oder auch zwei, drei,...): wohin damit? Da lobe ich mir meinen E-Book-Reader: mehrere Bücher auf einem Gerät! SUPER!
Von daher kann ich die Frage nicht ganz eindeutig beantworten.

4. Kaufst du Stoff, wenn du ihn brauchst oder bist du ein Jäger und Sammler?
Klar: Jägerin und Sammlerin! Zum Leidwesen von Herrn pungieng *lach*


5. Bei welchen regelmäßigen Blogaktionen machst du mit? (RUMS, MeMadeMittwoch....)?
Bei 12 von 12 versuche ich regelmäßig teilzunehmen. Nichts desto trotz reizen mich der MeMadeMittwoch oder der CreaDienstag. Eine EINMALIGE Teilnahme hab ich bei beiden schon geschafft.

6. Wieso schreibst du einen Blog?
Um meine Näherei mit anderen zu teilen - das war der Ursprungsgedanke. Mittlerweile ist es wirklich so, dass meine Familie (die in Deutschland verteilt ist) dadurch einen besseren Einblick in unseren Alltag bekommt. Und das finde ich großartig!

7. Zu einem gelungen Abend gehört....?
...vor allem Ruhe, um sich wieder auf sich einlassen zu können.

8. Welches ist dein Lieblings-Blog?
Derzeit lese ich unheimlich gern im Blog Liebesbotschaft und in Das himmlische Kind. Immer wieder gern und inspirierend ist der Blog Mamas Kram.

9. Und was ist dein Lieblings-Schnittmuster?
Puh... Schwer, alle Schnittmuster haben was. Mir haben Bertina und Mamina sehr gut gefallen. Für die Kids ist es der Dauerbrenner Zoe. :)

10. Wo kaufst du am liebsten deine Stoffe ein?
Ich habe hier zwei hervorragende Stoffhändler vor Ort. Wenn ich hier einen gewünschten Stoff aber nicht finde, geht's zu Nähzauberei oder zu Michas Stoffecke.


Hier meine 10 Fragen:
1. Kaffee oder Tee?
2. Kekse oder Kuchen?
3. Lieblingsplätzchen?
4. Wie hälst Du's mit den Weihnachtsgeschenken: gut geplant oder auf den letzten Drücker?
5. Pizza oder Pasta?
6. Welche Blogs kannst Du empfehlen?
7. Was macht Dich glücklich?
8. Schaust Du fern?
9. Habt Ihr einen Couchtisch?
10. Wenn Du die Möglichkeit hättest, ein Jahr im Ausland zu verbringen: wohin treibt es Dich?

Folgende Blogs habe ich ausgewählt:
ninjassieben.blogspot.de
wunderpflanze.blogspot.de
am-anfang-war-die-idee.blogspot.de
fleurs-welt.blogspot.de
stoffhamster.blogspot.de
judysdiesunddas.blogspot.de
ellimonelli.wordpress.com
stoffmitstil.blogspot.ch
testsuse.blogspot.de
hafenmaedchen.blogspot.com

Warum Ihr? Weil ich bei Euch gern reinschaue und ganz oft mitlese. Drum freue ich mich sehr über Eure Antworten! Viel Spaß beim Mitmachen!



Samstag, 12. Oktober 2013

12 von 12 | Oktober

Was ein Tag! Auf meiner Liste heute: Buchmesse. Kommt, ich nehm Euch einfach mit!

Na, schon wach?
Aber hallo! Schon seit ner halben Stunde. Ich stehe frisch geduscht, komplett gekleidet in der Küche, mache mir "Frühstück" - und da kommen die Jungs gesprungen. Der Kurze schaute in  meine Tasche, die noch vom Möbelschweden hier stand, klaubte sich einen Kerzenhalter heraus, ich holte ein e-Teelicht = Kind glücklich
Glückliche Kinder und einen müden Mann hinterlassend fuhr mich ein Zug nach Frankfurt. Zur Messe: vorm Hauptbahnhof links abbiegen, an den Hochhäusern orientieren. Kein Problem!

Äh... Moment... Hochhäuser???
Irgendwie noch nicht so ganz zu sehen. Dennoch den richtigen Weg eingeschlagen. Woran konnte ich das erkennen? Durch Straßenkünstler des Gastlandes Brasilien: Brazilian Street Art wies mir den Weg. So zum Beispiel der Künstler Tinho, was ich sehr faszinierend fand, da er den auf Ordnern sitzenden Kindern einen Heiligenschein im Stile von Ikonen um den Kopf malte:
Oder an der Matthäuskirche konnte ein Werk von Speto bewundert werden, was aufgrund seiner Farben sehr lebendig wirkt.
Mit Street Art ging es in der Messe dann auch weiter - allerdings Street Art in Germany. Da ich einen Dalmatiner als Bürohund habe (ist nicht meiner, er passt aber sehr gut auf mich auf), hat mir natürlich dieses Bild sehr gut gefallen
Aber eigentlich wollte ich am Vormittag zu Lea Linster. Jaja, ich koche gern - und sie ist einfach eine wunderbar herzliche Person; zumindest wird es über TV so transportiert. Was soll ich sagen? Sie ist FANTASTISCH!!! Die Stunde mit ihr war kurzweilig, lustig - sie ist charmant, sprüht vor Leben und reißt ihr Publikum mit. In dieser Küche
zauberte sie zusammen mit ihrem ehemaligen Azubi ein Risotto mit Meeresfrüchten
Ich gebe zu: Meeresfrüchte sind nicht meines, aber es roch hervorragend! Hätte ihr noch ne Stunde zuschauen, zuhören können und riechen, was die beiden zubereiteten. Aber die Messe hielt noch mehr bereit.
Natürlich war die Kinderbuchabteilung für mich Pflicht. Und hier hätte vor allem der Große richtig viel Spaß gehabt. Aber vor dem hier... Puh (das Zusammentreffen meines Großen mit DarthVader in Berlin fand meiner nicht so lustig).
Aber es wurde langsam voll dort, sodass ich mich verdünnisierte. Vorher jedoch stand natürlich noch der Besuch des Gastlandes an: Brasil!
Kostprobe? Aì!
Danach war dann aber wirklich Schluss für mich. Beim Rausgehen hab ich Herrn Müntefering noch die Hand geschüttelt, der hatte auch Interesse an der Messe :)
In Frankfurt selbst hab ich dann noch Löcher in Hauswände gestarrt
(naja, nicht wirklich) und es mir bei der großen amerikanischen Kaffee-Kette gut gehen lassen. Ich mag das Ambiente da, den Geruch von frischem Kaffee, so große Sessel, in die frau sich fletzen kann... Da könnt ich stundenlang sitzliegen und dem Treiben vor der Scheibe zuschauen. Tja, irgendwann ist auch die größte Tasse leer...
Gut, dann sag ich tschüss Frankfurt! Es war wieder sehr schön. Und die Heimfahrt trat ich auch nicht allein an - am Hauptbahnhof traf ich dann noch ein bekanntes Gesicht, sodass wir einfach zusammen heim fuhren.

Ihr wollt noch ne Tagesreise unternehmen? Dann schaut doch mal bei unserem Geburtstagskind Caro von Frau Kännchen rein, da findet Ihr ihren Tag und noch gaaaaanz viele andere. Viel Spaß!








Sonntag, 29. September 2013

Das muss gefeiert werden!

Der Kurze hat ja gerade das großartige Alter von 3 Jahren erreicht. Das musste gebührend gefeiert werden - zum ersten Mal ein Kindergeburtstag nur für ihn. Drei Freunde (zwei Jungs, ein Mädchen) hat er sich eingeladen. Wir haben zusammen gegessen, gespielt, haben das schöne Wetter draußen auch genutzt, Beutel angemalt (schließlich braucht man ja was, um die ganzen Gastgeschenkle nach Hause zu tragen) usw. Es war richtig richtig schön! Und mein Kurzer beschloss, dass die Party bei seinem besten Kumpel weitergehen sollte (O-Ton: "Flammkuchen? Oh, zu Dir!").

Aber gegessen hatten die Kids eigentlich genug. Das erste Mal habe ich mich an einem Sweet Table versucht. In der Gesamtansicht bot sich den Kindern folgendes Bild.


Ihr wollt es genauer sehen? Na dann...

CakePops, Löffel-Lollies, Waffelbecherkuchen
Geburtstags(käse)kuchen, was Gesundes auf dem Weg dahin :-)
nochmals der süße Teller, im Hintergrund Becher mit Popcorn
mal von oben
Ihr vermisst die obligatorische Wimpelkette am Sweet Table? Die hing bei uns quer durch's Wohnzimmer, wo wir gemalt und gegessen haben.

unverkäuflich - 7 Meter Handarbeit - und trotzdem zu kurz *lach*

 Was ich wirklich unterschätzt hatte, ist die Attraktivität der kleinen Süßigkeiten und Gebäckstückchen auf die Partygäste. Sie fanden es ausgesprochen cool, sich immer wieder mit Kleinigkeiten am "Büffet" bedienen zu können. Immer wieder sprangen sie mit leuchtenden Augen auf und holten sich nach. Und auch die Milchflaschen passten perfekt in kleine Kinderhände!

Und nach der Party? Es hat sich eingebürgert, dass die eigenen Kinder auch eine Überraschungstüte bekommen. Und der Inhalt wurde auch gleich benutzt.

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Knallbonbons liebe?

Auch mir hat es sehr viel Spaß gemacht, alles vorzubereiten - vor allem als ich gesehen haben, mit welcher Begeisterung die Kiddies sich auf den Sweet Table gestürzt haben.
Umso mehr freue ich mich auf den nächsten Kindergeburtstag im Januar! :-)


Ihr braucht Input, wo Ihr was herbekommt?
Partydeko: blueboxtree 
CakePop-Baker: jako-o
Löffel-Lollies (da ist auch ne Anleitung für Knallbonbons): Minidrops-Kindergeburtstag


Nachtrag:
Die Party habe ich auf Party-Inspirations geteilt. Und Ihr könnt dort ebenfalls am Halloween-Gewinnspiel teilnehmen, einfach hier klicken und los legen!